Auftrags-Kalkulation: Vor- und Nachkalkulation
Plan gegen Ist: Was sollte der Auftrag kosten, was hat er gekostet? Der Kalkulations-Tab mit Einfrieren, Versionen und der Premium-Nachkalkulation.
Der Tab „Kalkulation“ am Auftrag beantwortet die Geldfrage: in der Seitenleiste Aufträge → Auftrag öffnen → Tab „Kalkulation“. Sichtbar ist er nur für Admin und Planer. Teamleiter und Mitarbeiter sehen den Tab nicht; Kostendaten bleiben im kleinen Kreis.
Zwei Blickrichtungen
Der Tab im Auftrag zeigt die Vorkalkulation. Daneben hat jeder Auftrag eine eigene Kalkulations-Seite, die beide Sichten als Tabs nebeneinander stellt. Zwei Wege führen dorthin: der Knopf „Kalkulation öffnen“ im Kalkulations-Tab der Auftrags-Vorschau (das Seitenfenster, das sich vom Dashboard, von Meine Arbeit und vom Schreibtisch aus öffnet) — oder in der Seitenleiste Controlling, wo jeder Auftragsname direkt dorthin verlinkt:
- „Vorkalkulation“ — der Plan: Positionen nach Kostenart (Arbeit, Material, Maschine, Gemeinkosten, Freie Position), aufsummiert zu Herstellkosten, Selbstkosten und Angebotspreis samt Gewinnmarge.
- „Nachkalkulation“ — die Wahrheit hinterher: Soll, Ist und Abweichung nebeneinander, gespeist aus den echten Zeitbuchungen und Entnahmen.
Einfrieren und Versionen
Eine Kalkulation lässt sich einfrieren — der Stand ist dann festgeschrieben und dient als Referenz. Spätere Änderungen erzeugen eine neue Version; die Versionshistorie zeigt, wie sich die Zahlen entwickelt haben. Zum Bearbeiten lässt sich eine eingefrorene Kalkulation wieder entsperren.
Bei abgeschlossenen oder stornierten Aufträgen ist die Kalkulation nur noch lesbar — die Zahlen eines beendeten Auftrags ändern sich nicht mehr.
Die Herkunft der Sätze (Stundensätze, Gemeinkostenzuschläge) und die Fallback-Kette sind dieselben wie im Angebot — erklärt unter Kalkulation verstehen.
Auch bekannt als: Kalkulation, Nachkalkulation, Kosten, Marge, Selbstkosten, Herstellkosten, Gewinn, verdient.