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Liefertermin: die Zusage an den Kunden festhalten

Der Liefertermin ist der Termin, den Sie dem Kunden zugesagt haben. Die Planung ändert ihn nie — sie warnt, sobald das geplante Ende dahinter rutscht.

Ein Auftrag hat in Gantway zwei Termine am Ende, und die beiden bedeuten Verschiedenes:

  • Liefertermin — der Termin, den Sie dem Kunden zugesagt haben. Sie tragen ihn ein, und nur Sie ändern ihn.
  • Geplantes Ende — das rechnet Gantway aus den Positionen aus: Es ist das Ende der letzten terminierten Position und wandert bei jeder Umplanung mit.

Gantway vergleicht beide und warnt, sobald das geplante Ende nach dem Liefertermin liegt. Der Liefertermin sperrt dabei nichts und löst keinen Statuswechsel aus: Einplanen bleibt immer möglich, auch wenn es knapp wird.

Wo Sie den Liefertermin eintragen

Das Feld heißt überall „Liefertermin (optional)“ und nimmt ein reines Datum ohne Uhrzeit:

  • Beim Anlegen eines Auftrags: im Dialog „Neuer Auftrag“ und im geführten Assistenten (Schritt „Auftrag“).
  • Nachträglich: Seitenleiste Aufträge → Auftrag öffnen → Tab „Übersicht“ → Karte „Stammdaten“ → „Bearbeiten“. Die Karte zeigt den Termin in der Zeile „Liefertermin“ (sonst „Kein Liefertermin“). Bearbeiten dürfen standardmäßig Admin, Planer und Teamleiter, Teamleiter nur bei Aufträgen, denen sie zugewiesen sind.
  • Auf dem Schreibtisch: im Dialog „Neuen Ordner anlegen“ (Knopf „Neuer Ordner“).
  • Im Angebot: beim Anlegen und in der Angebotsbearbeitung. Gantway speichert ihn am Auftrag hinter dem Angebot; nach der Annahme ist es also derselbe Termin. Legen Sie ein Angebot zu einem bestehenden Auftrag an, ist das Feld mit dessen Liefertermin vorbelegt: „Vorbelegt mit dem Liefertermin des Auftrags. Eine Änderung gilt für den Auftrag, ein geleertes Feld entfernt den Termin.“ Mehr dazu unter Angebot anlegen.

Geplantes Ende: berechnet, sobald Positionen Termine haben

Im Bearbeiten-Dialog stehen „Startdatum (optional)“ und „Geplantes Ende“ über dem Liefertermin. Ist der Auftrag eingeplant und hat mindestens eine Position einen Termin, sind beide Felder gesperrt, darunter steht „Wird aus den Positionen berechnet.“ Von Hand pflegen Sie den Zeitraum nur bei Aufträgen ohne terminierte Positionen.

Sobald ein Auftrag über „Planen“ oder „Freigeben“ eingeplant wird, übernimmt er Start und geplantes Ende aus seinen terminierten Positionen. Tragen Sie an einem Entwurf, der schon Arbeitspositionen hat, Start und Ende von Hand ein, plant Gantway ihn damit ein: Die Positionen werden ab dem neuen Start terminiert, danach folgt der Zeitraum den Positionen.

Der Liefertermin bleibt dagegen immer änderbar. Liegt er vor dem Start oder vor dem geplanten Ende, zeigt der Dialog einen gelben Hinweis („Der Liefertermin liegt vor dem Start.“ bzw. „Das geplante Ende liegt nach dem Liefertermin.“), speichern können Sie trotzdem.

Haben Sie den Liefertermin in einem versendeten oder angenommenen Angebot zugesagt und weicht der Termin am Auftrag inzwischen davon ab, steht in der Karte „Stammdaten“ und im Bearbeiten-Dialog ein Hinweis wie „Im Angebot AG-2026-014 dem Kunden zugesagt: 15.10.2026.“ Maßgeblich ist das angenommene Angebot, sonst das zuletzt versendete. Auch dieser Hinweis sperrt nichts.

Wo Gantway warnt

  • Im Einplan-Dialog, vor dem Klick: Oben steht „Liefertermin: 08.10.2026“. Endet das gewählte Fenster danach, erscheint stattdessen „Voraussichtliches Ende … liegt nach dem Liefertermin …“, und Vorschläge, die zu spät enden, tragen schon in der Liste den Vermerk „Endet nach dem Liefertermin“. Siehe Auftrag einplanen — Vorschläge und Ampel.
  • Am Auftrag: Unter den Status-Knöpfen steht eine farbige Zeile, etwa „3 Arbeitstage Puffer bis zum Liefertermin“, „Kein Puffer: Geplantes Ende am Liefertermin“ oder „Geplantes Ende liegt 2 Arbeitstage nach dem Liefertermin“. Wie Sie sie lesen, erklärt Liegt mein Auftrag noch im Zeitplan?.
  • In der Auftragsliste: Die Spalte „Liefertermin“ färbt das Datum rot, wenn das geplante Ende danach liegt, und gelb bei höchstens 2 Arbeitstagen Puffer; der Tooltip nennt den Grund.
  • Im Gantt: Eine gestrichelte Linie markiert den Liefertermin. Ihre Farbe zeigt die Lage: grau, solange genug Puffer bleibt (oder der Auftrag noch nicht geplant ist), bernsteinfarben bei höchstens 2 Arbeitstagen Puffer, rot erst, wenn das geplante Ende danach liegt. Eine schraffierte Fläche zeigt den Puffer (grün) oder die Überschreitung (rot). In der Zeile des Auftrags stehen „→08.10.“ und ein Badge mit den Arbeitstagen, bei Überschreitung rot mit Pluszeichen („+2d“, oder „!“, wenn zwischen Liefertermin und geplantem Ende kein Arbeitstag liegt) und dem Etikett „Fällig“ an der Linie. Das gilt für das Gantt der Projektübersicht und für das Auftrags-Gantt.
  • Auf dem Schreibtisch: Jeder Ordner zeigt ein Badge mit Datum und verbleibenden Arbeitstagen, etwa „08.10. (5d)“, am Tag selbst „(heute)“, nach Ablauf mit Pfeil wie „(2d↑)“. Rot wird es, wenn der Termin verstrichen ist oder das geplante Ende danach liegt. Ändern lässt sich der Liefertermin dort nicht direkt: Der Stift „Auftrag öffnen“ am Ordner führt ins Auftragsdetail, dort geht es über „Bearbeiten“. Innerhalb einer Spalte stehen Aufträge mit dem frühesten Liefertermin oben.
  • Auf dem Dashboard: das Widget „Liefertermine“ und die Angabe „Liefertermin …“ bei den Aufträgen in Arbeit, beschrieben unter Dashboard-Widgets.
  • Beim Bearbeiten einer Position: Endet sie nach dem Liefertermin, meldet Gantway beim Speichern „„Name der Position“ endet am … — nach dem Liefertermin …“.

Meldungen zum Liefertermin

  • „Planung überschreitet den Liefertermin“ — sobald eine Umplanung (Einplanen, Verschieben, Konflikt lösen) das geplante Ende erstmals hinter den Liefertermin schiebt. Einmal je Auftrag und Tag, an Admin und Planer sowie die Teamleiter des Auftrags.
  • „Liefertermin naht“ — wenn der Liefertermin heute oder in den nächsten 2 Arbeitstagen liegt und der Auftrag noch offene Positionen hat (oder noch gar keine). Das gilt auch für Entwürfe und noch nicht eingeplante Aufträge. Einmal je Auftrag und Tag, an Admin, Planer und Teamleiter. Gantway prüft das jeden Morgen, dazu erneut, wenn jemand im Betrieb das Dashboard öffnet — so fällt auch ein tagsüber eingetragener Termin auf.

Beide Meldungen schalten Sie unter Einstellungen → Benachrichtigungen in der Zeile „Liefertermine“ ab, siehe Benachrichtigungen.

Was mit dem Liefertermin sonst passiert

  • Duplizieren übernimmt keinen Liefertermin; die Kopie ist eine neue Zusage.
  • Abschließen lässt das geplante Ende, wie es war; der Liefertermin bleibt ebenfalls stehen.
  • Der CSV-Export der Aufträge enthält die Spalte „Liefertermin“.

Auch bekannt als: Liefertermin, Rückwärtsplanung, Deadline, Fertigstellungstermin, geplantes Ende, zugesagter Termin, Liefertermin überschritten, Puffer.

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