Zum Inhalt springen

Stempeluhr oder Task-Timer — was ist der Unterschied?

Zwei Zeitarten mit zwei Zwecken: Die Stempeluhr zählt Anwesenheit, der Task-Timer zählt Auftragszeit. Getrennt gezählt, aber an der Pause gekoppelt.

Gantway erfasst Zeit auf zwei Arten. Sie beantworten verschiedene Fragen und wandern in verschiedene Auswertungen — den gleichen Arbeitstag teilen sie sich trotzdem.

Die Stempeluhr: „Ich bin da“

Die Stempeluhr erfasst Ihre Anwesenheit: einstempeln, Pause, Feierabend. Aus diesen Zeiten entsteht das Arbeitszeitkonto mit Ist-Stunden gegen Soll-Stunden und dem Überstunden-Saldo.

Der Task-Timer: „Ich arbeite an diesem Auftrag“

Der Task-Timer erfasst Zeit auf einen konkreten Arbeitsschritt. Aus diesen Zeiten entstehen die Auftragszeiten für Kalkulation und Nachkalkulation. Sie beantworten die Frage, was der Auftrag wirklich gekostet hat.

Er läuft nur bei Aufträgen im Status „Freigegeben“ oder „In Arbeit“; an Entwürfen kann keine Zeit gebucht werden.

Getrennt gezählt, an der Pause gekoppelt

Die beiden Zeiten bleiben getrennt: Ihre Anwesenheitszeit landet nie auf einem Auftrag, und die Auftragszeit zählt nicht als Anwesenheit.

Gekoppelt ist der Tagesablauf, damit Sie nicht an zwei Uhren gleichzeitig denken müssen:

  • Pause drücken pausiert einen laufenden Auftrags-Timer mit. Nach der Pause läuft er auf derselben Aufgabe weiter — Sie müssen den Auftrag nicht erneut suchen.
  • Feierabend fragt nach, wenn noch ein Timer läuft, und beendet ihn.
  • Einen Timer starten, während eine Pause läuft, beendet die Pause. Wer arbeitet, hat keine Pause.

Der Grund ist handfest: Die Auftragszeit ist die Grundlage Ihrer Nachkalkulation und oft auch der Rechnung an den Kunden. Läuft der Timer durch die Mittagspause, stellen Sie Ihrem Kunden eine Pause in Rechnung.

Was weiter unabhängig bleibt

Sie können eingestempelt sein, ohne dass ein Timer läuft, etwa beim Aufräumen der Werkstatt. Und Sie können einen Timer starten, ohne eingestempelt zu sein — der Monteur, der auf der Baustelle anfängt, verliert seine Arbeitszeit nicht. Sie sehen dann einen Hinweis, dass die Anwesenheit fehlt, und die Betriebsleitung findet den Tag in der Liste „Auftragszeit passt nicht zur Anwesenheit“ in der Arbeitszeiten-Übersicht. Abweichungen unter 15 Minuten gelten als Rundung.

Auch bekannt als: Zeiterfassung, Anwesenheit, Auftragszeit, stempeln, Timer, Pause.

Zuletzt aktualisiert am

Passt dazu

Frage offen geblieben?

Schreiben Sie uns — wir antworten und ergänzen den Artikel.

Frage stellen