Was der Schreibtisch zeigt
Board, Projektübersicht, Agenda — und warum mal Karten, mal Ordner zu sehen sind. Der Aufbau der Plantafel im Überblick.
Der Schreibtisch (Seitenleiste → Schreibtisch) hat drei Modi, umschaltbar oben in der Leiste: „Board“ und „Projektübersicht“ am Rechner, „Agenda“ auf dem Handy.
Karten oder Ordner — je nach Gruppierung
Was im Board liegt, hängt von der gewählten Gruppierung ab:
- Gruppiert nach Station oder Arbeitsplatz sehen Sie einzelne Aufgaben-Karten; jede Karte ist ein Arbeitsschritt.
- Gruppiert nach Auftragsstatus oder Mitarbeiter sehen Sie Auftrags-Ordner; jeder Ordner bündelt einen ganzen Auftrag.
Was noch keiner Spalte zugewiesen ist, liegt in „Nicht zugeordnet“. Der Knopf „Neuer Ordner“ legt übrigens einen neuen Auftrag an, direkt vom Schreibtisch aus über den Dialog „Neuen Ordner anlegen“. Das dürfen Admin und Planer.
Jeder Auftrags-Ordner zeigt ein Badge mit seinem Liefertermin und den verbleibenden Arbeitstagen nach Ihrem Betriebskalender (Feiertage und Betriebsferien zählen nicht mit), etwa „08.10. (5d)“. Rot wird es, wenn der Termin verstrichen ist oder das geplante Ende danach liegt; ohne Liefertermin steht dort nur neutral das geplante Ende. Innerhalb einer Spalte liegt der Ordner mit dem frühesten Liefertermin oben.
Am Ordnerkopf haben Admin und Planer zwei Knöpfe: Der Stift heißt „Auftrag öffnen“ und führt ins Auftragsdetail, wo Sie über „Bearbeiten“ Titel, Kunde, Zeitraum und Liefertermin ändern. Der Knopf mit dem Paletten-Symbol öffnet „Farbe und Heimatstation“ und ändert nur diese beiden Angaben. Im Leitstand färbt dieselbe Auftragsfarbe die Werkstücke. Wo ein Werkstück dort steht, bestimmt aber nicht die Heimatstation, sondern die Station oder der Arbeitsplatz der jeweiligen Position.
Kapazität auf einen Blick
Gruppiert nach Station oder Arbeitsplatz trägt jeder Spaltenkopf ein Kapazitäts-Badge „x/K“: K ist die Kapazität, x die höchste Zahl an Positionen, die im gewählten Zeitraum gleichzeitig dort liegen. Gezählt wird nach Uhrzeit und nach derselben Regel wie die Konflikterkennung: Zwei Positionen nacheinander am selben Tag zählen nicht doppelt; Positionen ohne Termin, fertige Positionen und noch nicht eingeplante Aufträge zählen nicht mit. Ein Auftrag, der als Ganzes auf einem Arbeitsplatz liegt, belegt ihn ganztägig. Ist x größer als K, wird das Badge rot und „Überlastet“ erscheint — genau dann gibt es auch eine Konfliktkarte.
Unabhängig davon sortiert jede Spalte ihre Karten: Was in der Reihenfolge der Spalte über die Kapazität hinausgeht, steht blasser unter der Trennlinie „Warteschlange“.
Den Zeitraum der Kapazitätsanzeige schalten Sie am Rechner um: „Heute“, „Diese Woche“ oder „2 Wochen“, jeweils ab heute gezählt. Liegt eine offene Überbuchung außerhalb dieses Zeitraums, zählt das Badge sie nicht mit; stattdessen steht unter dem Spaltenkopf ein Hinweis wie „Überbuchung am 14.10.“ oder „3 Überbuchungen ab 14.10.“. Ein Klick darauf listet die betroffenen Konflikte, und jeder davon öffnet den Lösen-Dialog.
Die Leiste „Auslastung“ über dem Board misst etwas anderes: die geschätzten Stunden der Positionen gegen die verfügbaren Stunden einer Station oder eines Arbeitsplatzes, nicht die gleichzeitige Belegung. Ein hoher Prozentwert dort ist deshalb noch keine Überbuchung. Ein Klick auf einen Eintrag der Leiste öffnet die Detail-Ansicht.
Auf dem Handy ist der Schreibtisch bewusst schlanker: Untergruppen, Ansichten-Vorlagen, Kartenfelder und der Kapazitäts-Horizont fehlen dort, und Verschieben läuft über Menüs statt über Ziehen. Mehr dazu im Artikel Aufträge und Aufgaben verschieben.
Auch bekannt als: Plantafel, Board, Kanban, Übersicht, Warteschlange, Kapazität, Liefertermin.