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Die Nachkalkulation richtig lesen

Woher Plan und Ist kommen, was die Ampel je Task bedeutet — und warum die Zahlen live sind, nicht eingefroren.

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Die Kalkulationsseite eines Auftrags öffnen Sie in der Seitenleiste über Controlling (Premium-Plan, sichtbar für Admin und Planer) mit einem Klick auf den Auftragsnamen. Dort stellt der Tab „Nachkalkulation“ drei Zahlen nebeneinander. Die Kunst ist, sie richtig zu lesen.

Die drei Kennzahlen

  • „Plan-VK (Angebotspreis)“ ist, was der Kunde zahlt: der Angebotspreis nach Rabatten. Ohne Angebot stehen dort die VK-Selbstkosten der Vorkalkulation.
  • „Ist-EK (tatsächliche Kosten)“ ist, was es wirklich kostet: jede gebuchte Stunde multipliziert mit dem internen Stundensatz, plus jede Lagerentnahme zum Einkaufspreis, dazu die Gemeinkostenzuschläge auf diese Ist-Kosten. Stornierte Buchungen zählen nicht.
  • „Tatsächliche Marge“ ist die Differenz. Solange noch keine Ist-Kosten gebucht sind, steht hier „–“.

Rutscht die Marge ins Minus, warnt Gantway: „Die tatsächlichen Kosten übersteigen den Angebotspreis. Prüfe die Kostenentwicklung pro Task.“

Drei Ebenen tief

Unter der Auftragssumme folgt die „Aufschlüsselung pro Task“ mit Plan-VK, Ist-EK und Marge je Arbeitsschritt, samt Ampel-Punkt (grün = im Plan, gelb = bis 10 % drüber, rot = mehr). Jeder Task klappt weiter auf in die Kostenarten Arbeit, Material, Maschine, Sonstiges. So wird aus „der Auftrag ist rot“ die brauchbare Aussage „das Schleifen hat doppelt so lange gedauert“.

Hat der Auftrag Nachträge, sagt es ein Hinweis: „Dieser Auftrag hat {N} Nachtragsangebot(e). Die Nachtrags-Tasks sind in den Plan- und Ist-Werten enthalten.“

Auch bekannt als: Nachkalkulation, Marge, Ist-Kosten, Plan-VK, Kostenkontrolle, Gewinn, verdient, hat sich gelohnt.

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